FFP1, FFP2, FFP3 - was sind die Vorteile der Atemmasken?


Zurzeit sind Masken noch nicht vor aller Munde, die Zahl der Menschen, die sich und andere nun aber per Atemmaske schützen, steigt deutlich an. Doch was ist der Unterschied zwischen FFP1-, FFP2- und FFP3-Masken. Im Folgenden erklären wir die Vorteile der verschiedenen Maskentypen.

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FFP1-Atemmaske


Eine FFP1-Atemmaske schützt nicht nur vor ungiftigem Staub und atemwegsreizenden Stoffen, sondern auch vor Rauch und Aerosolen. Unter einem Aerosol versteht man ein Gemisch aus festen und flüssigen Teilchen. Weniger zuverlässig allerdings hält sie Bakterien oder Viren ab und kann auch keine krebserzeugenden oder radioaktiven Teilchen filtern. Eine FFP1-Atemmaske ist vor allem für die Nutzung an einem Arbeitsplatz geeignet, an dem keine giftigen Partikel in der Atemluft schweben. Denn für die Filterung dieser Kleinstteile kann beim Typ 1 nicht garantiert werden. Abgesehen davon filtern FFP1-Masken aber mindestens 80 Prozent der in der Atemluft enthaltenen Partikel - bis zu einer Größe von maximal 0,6 μm. Die sogenannte Undichtigkeit (das Gesamtleckage) darf bei einer FFP1-Atemmaske 22 Prozent nicht überschreiten.


Zu unseren FFP1-Masken

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FFP2-Atemmaske


FFP2-Atemmasken bieten vor festen wie auch flüssigen Stoffen, aber auch vor Rauch und Aerosolteilchen Schutz. Auch zum Schutz gegen Bakterien und Viren ist eine FFP2-Maske einer FFP1-Maske vorzuziehen. Zudem filtert eine FFP2-Atemmaske gesundheitsschädliche und erbutverändernde Stoffe aus der Atemluft. Mit ihrer Filterleistung von mindestens 94 Prozent ist die FFP2-Maske nicht nur für den medizinischen Bereich attraktiv, sondern auch für die Metallindustrie, den Bergbau und für Labore. Je nach in der Atemluft befindlichem Stoff kann nämlich eine langfristige Schädigung der Lungengewebselastizität hervorgerufen werden, wenn Partikel ungefiltert in Atemwege und Lungenapparat gelangen. Die Größe der zu filternden Partikel darf 0,6 μm nicht überschreiten. Die Gesamtleckage der FFP2-Atemmaske liegt bei maximal 11 Prozent.


Zu unseren FFP2-Masken

FFP3-Atemmasken

FFP3-Atemmasken bieten den maximalen Schutz vor Bakterien, Viren, Staub, Aerosolen oder anderen gesundheitsschädlichen Stoffen. Auch im Umgang mit krebserregenden oder radioaktiven Partikeln empfiehlt sich der Gebrauch einer FFP3-Atemmaske. Darüber hinaus filtert eine FFP3-Maske Pilzsporen und Rauchpartikel. Mit einer maximalen Gesamtleckage von 5% und einer Filterleistung von gut 99% bietet die FFP3-Atemmaske große Sicherheit für dich und deine Umwelt. Vorsicht! Die Maske kann unter Umständen das Atmen leicht erschweren. Dennoch legen wir gerade Menschen mit Vorerkrankungen den Gebrauch von FFP3-Atemmasken ans Herz.

Der richtige Schutz ist entscheidend


Darum bieten wir Ihnen in unserem Shop alles von geprüften Schutzbrillen über Handschuhe & der geeigneten Gesichtsabdeckung bis hin zu vollständigen Schutzanzügen.

 

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Schutzbrillen

Schutzbrillen werden eingesetzt, um die Augen vor ätzenden Flüssigkeiten oder infektiösen Spritzern zu schützen. Diese landen dank einer Schutzbrille auf einem widerstandsfähigen Material statt im Sehapparat. Das ist nicht nur bei Operationen, zahnärztlichen Tätigkeiten oder in der Pathologie wichtig, sondern auch bei der Reinigung von Instrumenten oder Besteck. Auch im Labor werden Schutzbrillen getragen, insbesondere dann, wenn mit gefährlichen Chemikalien gearbeitet wird. Schutzbrillen sorgen durch einen Rundumabschluss am Gesicht für einen vollständigen Schutz der Augen. Je nach Modell handelt es sich um Einwegprodukte oder um mehrfach verwendbare Schutzbrillen, manche Brillen verfügen auch über UV-Schutz oder Anti-Beschlagungs-Effekt.

Handschuhe

In einer Restaurantküche wie auch bei einer zahnärztlichen Untersuchung werden Schutzhandschuhe getragen. Diese sind in der Regel Einwegprodukte, die stich- und reißfest, flüssigkeitsdicht und beständig gegen Öl und Lösungsmitteln sind. Durch die Verwendung von Einweghandschuhen wird direkter Kontakt mit Lebensmitteln, Kunden und Patienten verhindern - und damit auch die Übertragung von Bakterien. Bei der Arbeit im Labor werden so auch Hautreizungen und Verfälschungen von Proben vereitelt. Besonders hautfreundlich sind latexfreie Produkte, da dieses Material mitunter zu Hautirritationen oder Rötungen führen kann. Wichtig ist es, die Einweghandschuhe regelmäßig zu wechseln.

Schutzkleidung

Um den ganzen Körper zu schützen, ist ein vollständiges Set an Schutzkleidung sinnvoll. Das besteht aus einem Einwegoverall, Überziehern, Handschuhen, Schutzbrille und Gesichtsabdeckung. Falls der Overall keine Kapuze besitzt, wird auch eine gesonderte Haube benötigt. Diese Schutzkleidung wird nicht nur bei Malerarbeiten oder in der Medizin getragen, sondern auch in Großküchen, Bäckereien, auf Baustellen und in der Industrie - überall dort, wo es auf Hygiene ankommt. Grundsätzlich wird dieser Rundumschutz vor allem dann benötigt, wenn mehrere Körperteile geschützt werden sollen, oder wenn jeder Einfluss auf einen Organismus Gesundheitsschäden bedeuten kann, wie zum Beispiel bei der Bekämpfung von Virusinfektionen und Pandemien.

Gesichtsabdeckung

Eine Gesichtsabdeckung bietet nicht nur beim Zahnarzt oder im OP Hygiene, sondern auch in anderen Arbeitsbereichen. Eine Gesichtsabdeckung verhindert die Einatmung von groben Partikeln oder Staub und findet daher auch auf Baustellen oder bei der Arbeit an Schleifmaschinen Anwendung. Zusätzlich sollen sie das Risiko für Tröpfcheninfektionen eindämmen und werden daher überall dort verwendet, wo die Minimierung dessen besonders wichtig ist - etwa im Krankenhaus oder im Altenheim. Auch Privatpersonen können sich und andere mit einer solchen Maske gegen Infektionen schützen.


Höchste Qualitätsstandards


Wir bieten in unserem Onlineshop hochwertige Produkte, die die entsprechenden Normen und Vorgaben erfüllen, um den besten Schutz zu gewährleisten. Daher möchten wir dich an dieser Stelle mit Typen und EU-Normen vertraut machen. Schutzkleidung wird zum Beispiel nach der Norm DIN EN 14605 geprüft und durchläuft in diesem Prozess Tests zu u.a. Abriebsfestigkeit und Flüssigkeitsdichte. Die EU-Norm 13982 regelt die Mindestanforderungen an Schutzkleidung gegen Chemikalien, DIN EN 14126 bezeichnet die Norm für Schutzkleidung gegen Infektionserreger. Auch Atemmasken und Gesichtsabdeckungen werden reguliert - und zwar durch die EU Norm 149:2001, A1:2009. Handschuhe folgen den Bestimmungen der EN455, Schutzbrillen werden gemäß EN 166 hergestellt und geprüft. Anhand dieser Bezeichnungen kannst du also vor deinem Kauf prüfen, welche Tests das Produkt bestanden hat, und ob es für deine Zwecke geeignet ist.


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